Hannover-Immobilienmarkt 2026: Wohin entwickeln sich die Preise?
Der Hannoveraner Wohnimmobilienmarkt hat in den vergangenen 18 Monaten eine deutliche Korrektur erlebt. Nach den Höchstständen Anfang 2022 sind die Quadratmeterpreise für Bestandswohnungen im Mittel um rund 12 % zurückgegangen — bei Einfamilienhäusern in mittleren Lagen sogar um bis zu 18 %.
Stabilisierung in begehrten Lagen
2026 zeigt sich erstmals wieder ein zweigeteilter Markt: In Premium-Lagen wie List, Oststadt und Calenberger Neustadt ziehen die Preise leicht an. Sanierte Altbauten unter 4.500 €/m² sind faktisch nicht mehr verfügbar. In peripheren Lagen — Misburg, Bothfeld, Roderbruch — bleibt der Markt weiterhin käufergünstig.
Drei Gründe für vorsichtigen Optimismus
- Zinsentwicklung: Die EZB hat den Leitzins zuletzt zweimal gesenkt. Bauzinsen liegen aktuell bei rund 3,4 % für 10 Jahre Zinsbindung — das ist 1,1 Prozentpunkte unter dem Höchststand 2023.
- Anhaltend niedrige Neubau-Quote: In Hannover wurden 2025 nur 1.840 Wohnungen fertiggestellt — bei einem rechnerischen Bedarf von rund 3.500 Einheiten pro Jahr.
- Demografie: Die Region Hannover wächst weiter, getrieben durch Zuwanderung aus dem Umland und durch Studienanfänger.
Was heißt das für Verkäufer?
In den begehrten Innenstadtlagen ist 2026 ein guter Verkaufszeitpunkt. In schwächeren Lagen kann es sich lohnen, noch 12–18 Monate zu warten. Eine fundierte Wertermittlung gibt Ihnen die nötige Entscheidungsgrundlage.
